Epoch Times: UN- Vertreter
treffen sich mit Falun Gong Untersuchungsorganisation und erhalten
eine Liste von Verfolgern von Falun Gong in China
20. März 2003 (Genf) – In einem Treffen
heute Nachmittag mit der verfahrensrechtlichen Abteilung der Menschenrechtsbeobachtungsorganisation
der Vereinten Nationen, übergab Fa Wang Huihui, eine Beobachtungsorganisation
der Verfolgung in China, zwei Berichte über die Verfolgung von
Falun Gong in China mit insgesamt 4000 Seiten.
Als er gefragt wurde, was die Organisation mit der Übergabe dieser
Berichte erreichen wolle, antwortete der Sprecher Zenon Dolnyckyi:
„Jiang Zemin benutzt die Ausführende Gewalt in China, um
die Verfolgung zu betreiben, deshalb gibt es in China keine Möglichkeit,
sicherzustellen, dass diese Verbrecher in China der Gerechtigkeit
übergeben werden. Wir wollen helfen, dieses Vakuum an Gerechtigkeit
für Falun Gong Praktizierende zu füllen, indem wir die Verbrecher,
welche für die Verfolgung verantwortlich sind aufspüren
und sie anklagen, indem wir die Daten der Opfer und die Rechtsverstöße
archivieren, und die Opfer beobachten, um sicherzustellen, dass sie
gerettet werden können.“
Der erste Bericht ist eine (noch unvollständige) Liste der Namen
und Vergehen von über 11 000 Beamten des "Büro 610"
(das "Büro 610" ist eine Behörde, welche extra
für die Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde, mit absoluter
Weisungsbefugnis über alle Ebenen der politischen Organisationen,
der Regierung und des Rechtssystems), der Polizei und Anderer, welche
in die Verfolgung von Falun Gong involviert sind. Der zweite Bericht
ist eine Liste der Namen und Fälle von fast 20 000 Opfern der
Verfolgung.
Da ihre Untersuchungen streng vertraulich sind, war es den UN- Beamten
nicht möglich Fragen zu beantworten.
Die Übergabe heute ist ein weiterer Schritt in den gegenwärtigen
Aktionen von Falun Gong Praktizierenden, Rechtsanwälten und internationalen
Organisationen, um Jiang Zemin und seine Komplizen bei der Verfolgung
von Falun Gong rechtlich zu belangen.
Letzten Oktober, als Jiang Zemin Chicago besuchte, wurde Jiang Zemin
eine Anklageschrift wegen Folter und Völkermordes an Falun Gong
übergeben. Die Anklageschrift benennt Jiang und das "Büro
610" als Angeklagte.
Verfahrenseinleitende Antragsschriften gegen Jiang und seine Behörde
wurden auch an das UN- Komitee für Menschenrechte und gegen Folter
übergeben.
Diese Woche kündigte der Rechtsanwalt Phillip Grant, Präsident
von TRIAL, einer Nichtregierungsorganisation, in Genf, die Bildung
einer internationalen Koalition an, um Jiang Zemin der Gerechtigkeit
von internationalen Gerichten zuzuführen.
„Die Falun Gong Vereine weltweit gründen in Zusammenarbeit
mit TRIAL eine internationale Koalition von verlässlichen und
engagierten Menschenrechtsanwälten, um aktiv die Verteidigung
zahlreicher Opfer der chinesischen Unterdrückung aufzunehmen,
indem sie ein engeres Netz um Jiang Zemin knüpfen. In den kommenden
Wochen werden in vielen Ländern Anklagen vorbereitet oder eingereicht,“
sagte Grant.
Die globale Koalition gegen die Artikel 23 Gesetzgebung traf sich
auch mit der verfahrensrechtlichen Abteilung der UN, und überreichte
eine Petition mit mehr als 13 000 Unterschriften gegen die Einführung
von Artikel 23, der beinhaltet, dass das Gesetz es der Chinesischen
Regierung erlauben würde, ihre Verfolgung auf die Bürger
Hongkongs auszudehnen.
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