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Zhang Cuiying war im Jahre 2000 acht Monate von Jiangs Regime inhaftiert worden, weil sie bei der chinesischen Regierung eine Petition zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong eingereicht hatte. Im Gefängnis wurde sie gefoltert und misshandelt. Später wurde sie durch Rettungsbemühungen der australischen Regierung und internationaler Medien freigelassen. Die Petition beschreibt ihren Arrest, Folter und Entzug der Menschenrechte im Detail, sie besagt, dass die Verfolgung, welche Zhang Cuiying erlitt, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, internationale Konventionen zu bürgerlichen und politischen Rechten und die UN Konvention gegen Folter verletzt.

Auf der Pressekonferenz anlässlich der Einreichung der Petition am 8. April 2004 sagte Zhang Cuiying, dass die Petition an die Vereinten Nationen Chinas Image nicht schaden würde. "Wir haben viele Beamte aus allen Ländern in Genf getroffen. Sie haben Proteste gegen Chinas Menschenrechtsverletzungen ausgedrückt. Wenn China diesmal seine Menschenrechtslage verbessern kann, werden alle Regierungen in der Welt das chinesische Volk und ihre Regierung respektierten."

Herr Nyst sagte, dass die internationale Gemeinschaft diese erschreckenden Menschenrechtsverletzungen in China nicht akzeptieren kann. Von vielen Aspekten aus gesehen sei China eine neue Region voller Geschäftsmöglichkeiten für die westlichen Länder. Jedoch dürfe dies nicht auf Kosten der Menschenrechte geschehen und erlauben, dass die Freiheiten des chinesischen Volkes mit Füßen getreten würden.

Herr Nyst hofft, dass die Vereinten Nationen durch eine Untersuchung ein Urteil über die Verfolgung durch die chinesischen Regierung fällen können, das auch dazu beitragen kann, die Verfolgung zu stoppen. Er hofft, dass die Vereinten Nationen der chinesischen Regierung erklären können, dass Chinas Menschenrechtssituation nicht den nötigen Standard erreicht, insbesondere bezüglich der Verfolgung von Falun Gong. Als eine Reporterin fragte, ob die Petition erfolgreich seine werde, sagte er, dass er solange wiederkommen werde, bis er den Fall gewinne.

Die Menschenrechtskommission der UNO hat die Petition angenommen und Kopien an die Arbeitsgruppe zur willkürlichen Inhaftierung, den Spezialberichterstatter der Menschenrechtskommission zur Frage der Folter, den Spezialberichterstatter zur Verbesserung und zum Schutz von Meinungsfreiheit und Redefreiheit und den Spezialberichterstatter zur Glaubensfreiheit weitergeleitet. Die übliche Arbeitsweise der Arbeitsgruppe und der Spezialberichterstatter wird darin bestehen, die in der Petition beschriebenen Tatsachen der Verfolgung von Falun Gong durch die chinesische Regierung nachzuprüfen, die verantwortlichen Personen dafür zu ermitteln und eine schriftliche Antwort an die einreichende Person zu senden.

Seit Jiangs Regime die Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 begann, wurden 939 Todesfälle von Falun Gong Praktizierenden auf Grund von Folter durch die Polizei durch Kanäle von Nichtregierungsorganisationen bestätigt; unter anderem durch Amnesty international, Human Rights Watch und andere unabhängige Organisationen. Interne Quellen aus China deuten jedoch an, dass die Anzahl der Todesfälle viel höher ist. Hunderttausende Falun Gong Praktizierende wurden inhaftiert und in Zwangsarbeitslager gesteckt, gefoltert und gezwungen unter enormem Druck zu leben. Als der Initiator der Verfolgung ist Jiang Zemin wegen seiner Verbrechen des Völkermordes, der Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Strafanzeigen und Klagen unter anderem in Chicago, Spanien, Taiwan, Deutschland, Korea und Belgien konfrontiert.


Obiger Text basiert auf einem Artikel veröffentlicht auf "de.clearharmony.net" am Sonntag, den 18. April 2004