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Australien: Globale Koalition: "Stellt Jiang Zemin vor Gericht!" veranstaltete in Sydney eine öffentliche Versammlung mit Parade

Am Vormittag des 19. Oktober hat die Globale Koalition: "Stellt Jiang Zemin vor Gericht!" in der Hauptstadt Australiens zum ersten Mal eine öffentliche Versammlung und Parade veranstaltet. Zunächst wurde vor dem chinesischen Konsulat ein Theaterstück, das eine Gerichtsverhandlung beinhaltete aufgeführt. Die Parade startete vor dem Konsulat und endete in Chinatown mit anschließender Versammlung, an der ca. 300 Menschen verschiedenster Kreise teilgenommen haben.

Da ein Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Australien bevorstand, zog die Versammlung der Globalen Koalition die Aufmerksamkeit der Medien auf sich. Einige große Medien Australiens: Sydney Morning Herald, The Australien, Reuters, Epochtimes, und NTD TV kamen und interviewten die Teilnehmer.

Bei der Eröffnung stellte der Moderator der Versammlung, Herr Liu Song zunächst die Globale Koalition: "Stellt Jiang Zemin vor Gericht!" vor. Er machte deutlich, dass das Ziel der Koalition darin besteht, alle guten Kräfte zu vereinen, die Verbrechen von Jiang Zemin zu entlarven und ihn vor das Gericht des Gewissens, der Moral und des Gesetzes zu bringen. Er erwähnte, dass in den dreizehn Jahren, in denen Jiang Zemin China regierte, das Land nur Rückschritte machte und die Grundrechte der Menschen ihren Wert verloren haben. Alle, die einen Glauben, eine mündige Persönlichkeit besitzen - von Einzelpersonen bis zu größeren Gruppen - wurden ausnahmslos in unterschiedlichem Ausmass unterdrückt und verfolgt. Herr Liu Song wies darauf hin, dass die Globale Koalition: "Stellt Jiang Zemin vor Gericht!" ein Verbund aller ungerecht verfolgten Gruppen und Einzelpersonen ist; und zwar ohne jegliches politisches Bestreben, da ihre Verbindung lediglich der Wiederherstellung von Gerechtigkeit dient. Bislang sind 86 Organisationen aus Europa, Amerika, Asien und Australien der Globalen Koalition beigetreten.

Zur Anklage gegen Jiang Zemin sagte Herr David Rubacek, Sprecher der Koalition, dass die Anklage jeweils in den Vereinigten Staaten, Belgien, Spanien, und der Schweiz bereits eingereicht wurde. Auch Australien bereitet sich auf eine Anklage vor. In Frankreich, Finnland und Armenien sind einige Hauptverantwortliche der Verfolgung ebenfalls angezeigt worden.

Qin Jin, Vorsitzender des "Demokratischen Verbandes Australiens" sagte, dass die Moral der chinesischen Gesellschaft während der Wirtschaftsreform täglich nach unten sinke. Autofahrer würden nicht mehr anhalten, selbst wenn jemand blutend am Straßenrand liege. Die Verbreitung von Falun Gong habe die Chinesen vor dem völligen Absturz bewahrt. Obwohl deren Praktizierende keinerlei Machtstreben, noch ein sonstiges Interesse an irdischen Gütern haben, gründete Jiang Zemin das "Büro 610", welches als höchste Machtstufe Falun Gong mit vernichtenden Maßnahmen verfolgt. Er forderte alle Chinesen, die ein Gewissen haben dazu auf, an dieser Anklage teilzunehmen und Jiang vor das Gericht der Moral, des Gewissens und des Gesetzes zu bringen. Das sei unsere Verantwortung als Menschen.

Huang Jiren, Vorstandsmitglied der chinesischen Allianz für Demokratie, sagte in seiner Rede, dass die Globale Koalition dem chinesischen Regime mitteilen möchte, dass alle Menschen, die Verbrechen begangen haben, eines Tages dafür gerade stehen müssen. Man könne nicht die Systemunterschiede zum Vorwand für Verbrechen nehmen und noch weniger könnten sie vor Strafe schützen. Er erinnerte an den ehemaligen Osten Deutschlands, wo sowohl die Gesetzgeber, als auch die Politiker und viele Ausführende vor Gericht gebracht wurden und äußerte seine Hoffnung, dass die Machthaber Chinas dies erkennen mögen. Die Koalition wolle klar machen, dass die Rechte des Volkes an höchster Stelle stehen und beachtet werden müssen.


Links: Qin Jin, Vorsitzender des demokratischen Verbandes Australiens
Mitte: Zhang Xiaogang von der demokratischen Bewegung Australiens
Rechts: Huang Jiren, Vorstandsmitglied der chinesischen Allianz für Demokratie